search.png
de

News - Details
Seite zurückSeite druckenSeite empfehlen

02.11.2016 - Saint-Gobain-Umsatz 3. Quartal 2016

Anhaltend gutes internes Wachstum,
+2,6% bis Ende September

  • Erneute Steigerung der Mengen im dritten Quartal (+1,6%) in allen Hauptsparten und Regionen trotz des leicht negativen Effekts durch die geringere Anzahl von Werktagen (im Gegensatz zu dem positiven Effekt im ersten Halbjahr); Mengenanstieg von +2,8% in den ersten neun Monaten
  • Verbesserter Preiseffekt im dritten Quartal (+0,5%); -0,2% in den ersten neun Monaten
  • Währungseffekt von -3,2% auf Neun-Monats-Sicht und -2,6% im dritten Quartal
  • Veränderungen im Konsolidierungskreis infolge von Veräußerungen zur Optimierung des Portfolios im Baufachhandel wirkten sich in den ersten neun Monaten auf Ebene der Unternehmensgruppe mit -1,1% negativ aus.


Kommentar von Pierre-André de Chalendar, Präsident und CEO von Saint-Gobain:
„Im dritten Quartal bestätigte sich die Erholung bei den Verkaufsmengen in Westeuropa. Frankreich profitierte von der allmählichen Verbesserung im Neubau; Großbritannien zeigte keine Anzeichen einer Abschwächung. In den USA setzte sich das Mengenwachstum im Bausektor fort, trotz fehlender positiver Wettereinflüsse im Bereich „Roofing“ im dritten Quartal. Unsere Aktivitäten in Asien und den Schwellenländern zeigten sich mit einem erneut robusten Wachstum weiterhin stark. Der Preiseffekt wechselte im dritten Quartal wieder in den positiven Bereich, ein Zeichen für Saint-Gobains Stärke auf seinen Märkten.

Mit diesen Ergebnissen, die im Einklang mit den Zielen 2016 stehen, kann die Saint-Gobain-Gruppe ihr für das zweite Halbjahr festgelegte Ziel einer Steigerung des Betriebsergebnisses bei vergleichbaren Strukturen und Wechselkursen gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2015 halten.“


Die Saint-Gobain-Gruppe erzielte in den ersten neun Monaten einen Umsatz von 29.306 Millionen Euro, nach 29.826 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2015.
Die Veränderungen im Konsolidierungskreis wirkten sich mit -1,1% negativ aus und sind auf die Veräußerungen zurückzuführen, die 2015 im Rahmen der Optimierung des Portfolios im Baufachhandel durchgeführt worden sind.

Der Wechselkurseffekt von -3,2% erklärt sich insbesondere durch die Abwertung der lateinamerikanischen Währungen und des britischen Pfunds gegenüber dem Euro. Im dritten Quartal verringerte sich dieser Effekt auf -2,6%, hauptsächlich durch die Aufwertung der brasilianischen Währung.

Auf vergleichbarer Basis ist der Umsatz in den ersten neun Monaten um +2,6% gestiegen, im dritten Quartal um +2,1%. Der Anstieg der Verkaufsmengen setzte sich im dritten Quartal mit +1,6% fort; hieraus ergibt sich eine Steigerung von +2,8% in den ersten neun Monaten, die zum Teil auf die höhere Anzahl von Werktagen im zweiten Quartal zurückzuführen ist.

Die Verkaufspreise erhöhten sich im dritten Quartal um +0,5%, bei einer Stabilisierung in Westeuropa und einem weiterhin leichten Rückgang in den USA in einem allerdings weniger deflationären Umfeld.

Ergebnisse der Hauptsparten (auf vergleichbarer Basis)

Der Umsatz der Hauptsparte Innovative Werkstoffe ist in den ersten neun Monaten um +4,3% und im dritten Quartal, das immer noch von der Aktivität Flachglas getragen wurde, um +4,2% gestiegen.

  • Der Bereich Flachglas verzeichnete auch im dritten Quartal ein gutes internes Wachstum von +5,9% (+6,3% in den ersten neun Monaten), bedingt durch die Verbesserung beim Mix und die Erhöhung der Verkaufspreise beim Bauglas in Westeuropa. In Asien und den Schwellenländern setzten die Bauwirtschaft und der Automobilsektor ihre gute Entwicklung fort.
  • Nach +2,0% im ersten Halbjahr erzielten die Hochleistungswerkstoffe (HPM) auch im dritten Quartal eine Umsatzsteigerung (+2,2%). In diesem Zeitraum legten alle Aktivitäten zu, insbesondere Ceramics und Textile Solutions.



In der Hauptsparte Bauprodukte stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten sowie auch im dritten Quartal um jeweils +1,6%.


  • Der Innenausbau erreichte in den ersten neun Monaten eine Umsatzsteigerung von +4,3%. Im dritten Quartal legten die Umsätze in allen Regionen weiter zu (+2,5%), trotz eines negativen Effekts durch die geringere Anzahl an Werktagen (positiver Effekt im zweiten Quartal, leicht negativer Effekt im dritten Quartal). In einem noch deflationären Umfeld blieben die Preise in den Industrieländern leicht unter Druck, jedoch nicht mehr so stark wie zuvor.
  • Die Verschlechterung in der Aktivität Außengestaltung verringerte sich im Neun-Monats-Zeitraum auf -1,1% dank einer Umsatzsteigerung von +0,6% im dritten Quartal. Der Rückgang in der Aktivität Rohrleitungsguss ist jetzt im Verhältnis moderater, da das dritte Quartal 2015 bereits unter dem Einfluss einer sehr schwierigen Konjunktur gestanden hat. Die Produkte für die Außengestaltung in den USA verzeichneten im dritten Quartal ein Mengenwachstum, obwohl sie nicht von gleich günstigen Wetterbedingungen wie im zweiten Quartal profitieren konnten. Die Preise blieben leicht rückläufig, verbesserten sich aber im Quartalsvergleich parallel zu den Asphaltkosten. Die Aktivität Werkmörtel meldete ein gutes Quartal, das insbesondere von Asien und den Schwellenländern getragen wurde. In Brasilien stabilisierte sich das Geschäft trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes.


Die Umsätze der Hauptsparte Baufachhandel erhöhten sich in den ersten neun Monaten um +2,6%. Nach einem ersten Halbjahr, das von einem positiven Effekt durch die höhere Anzahl von Werktagen profitierte, stiegen die Verkaufsmengen auch im dritten Quartal, das ein internes Wachstum von +1,6% verbuchte. In Frankreich bestätigte das Geschäft die Erholung auf dem Neubausektor, während der Renovierungsmarkt schwach blieb. Das gute Mengenwachstum setzte sich insbesondere in den nordischen Ländern, in Spanien und den Niederlanden fort sowie auch in Deutschland und Großbritannien, das keine Anzeichen einer Verschlechterung erkennen ließ. Der Druck auf die Verkaufspreise schwächte sich in einem weniger deflationären Cost-of-Sales-Umfeld ab. Brasilien litt weiterhin unter dem Konjunktureinbruch.

Analyse nach geografischen Gebieten (auf vergleichbarer Basis)

  • Frankreich profitierte von der Erholung im Neubaugeschäft, während der Markt für Renovierungen vorläufig schwach blieb. Das interne Wachstum verzeichnete im dritten Quartal ein Minus von -0,5%, bedingt durch den leicht negativen Effekt infolge der geringeren Anzahl von Werktagen sowie die anhaltend sinkenden Preise.
  • Die anderen westeuropäischen Länder setzten ihr gutes Wachstum mit +3,2% fort (+3,9% in den ersten neun Monaten), worin sich die guten Marktbedingungen in allen wichtigen Ländern, einschließlich Großbritannien, widerspiegeln.
  • In Nordamerika entwickelten sich die Verkaufsmengen im Bausektor im dritten Quartal weiterhin gut, auch wenn die Aktivität Roofing nicht mehr wie im zweiten Quartal von günstigen Wetterbedingungen profitierte; die Verkaufsmengen im Bereich Industrie gingen leicht zurück. In einem immer noch deflationären Umfeld blieb es bei einem negativen Preiseffekt. Das interne Wachstum verzeichnete damit ein Minus von -1,0% im dritten Quartal, legte in den ersten neun Monaten aber um +2,1% zu.
  • Asien und die Schwellenländer erzielten im dritten Quartal ein gutes Umsatzwachstum von +6,1% und bestätigten hiermit die im ersten Halbjahr beobachtete Entwicklung (+4,9%). Brasilien blieb rückläufig, China verbesserte sich.


Ausblick 2016
Für das vierte Quartal geht Saint-Gobain von folgenden Entwicklungen aus:
  • Frankreich wird weiterhin von der Erholung im Neubau profitieren, während der Renovierungsmarkt noch keine Anzeichen einer Verbesserung zeigen wird.
  • In den anderen westeuropäischen Ländern dürfte sich das Wachstum weiter fortsetzen.
  • Nordamerika dürfte sich im Bausektor weiter gut entwickeln, während die Märkte der Industrie zögerlich bleiben.
  • In Asien und den Schwellenländern dürften unsere Aktivitäten ein weiterhin gutes internes Wachstum erzielen.


Die Saint-Gobain-Gruppe hält an ihren Handlungsprioritäten für 2016 fest:
  • Fokussierung auf die Verkaufspreise in einem immer noch deflationären Umfeld
  • weitere Einsparungen in Höhe von ca. 250 Millionen Euro im Vergleich zur Kostenbasis 2015, davon 150 Millionen im ersten Halbjahr
  • Sachinvestitionen in Höhe von rund 1.400 Millionen Euro
  • F&E-Investitionen zur Unterstützung der Strategie der Differenzierung und Förderung von Lösungen mit höherem Mehrwert
  • Fokussierung auf das Generieren einer hohen freien Selbstfinanzierung
  • Fortsetzung des geplanten Erwerbs der Mehrheitskontrolle an Sika


Die Saint-Gobain-Gruppe bestätigt ihre Ziele für das Jahr 2016 und erwartet für das zweite Halbjahr eine Verbesserung des Betriebsergebnisses bei vergleichbaren Strukturen und Wechselkursen gegenüber dem zweiten Halbjahr 2015.



Glossar:
Die Indikatoren Internes Wachstum und Veränderung beim Umsatz oder Betriebsergebnis auf vergleichbarer Basis bilden das organische Wachstum ab, ohne den Einfluss:
  • von Veränderungen im Konsolidierungskreis: Indikatoren für das betreffende Geschäftsjahr werden auf Basis des Konsolidierungskreises im vorherigen Geschäftsjahr berechnet (Effekt von Veränderungen im Konsolidierungskreis)
  • von Veränderungen der Wechselkurse: Indikatoren für das betreffende Geschäftsjahr und für das Vorjahr werden auf Basis der Wechselkurse des vorherigen Geschäftsjahres berechnet (Wechselkurseffekt)
  • von Änderungen bei den geltenden Rechnungslegungsgrundsätzen
  • Betriebsergebnis: Details in Anmerkung 3 zu den Geschäftszahlen im Halbjahresbericht, der unter folgendem Link zu finden ist: https://www.saint-gobain.com/en/finance/regulated-information/half-yearly-financial-report

Freie Selbstfinanzierung: Selbstfinanzierung der fortgeführten Aktivitäten ohne steuerliche Auswirkungen von Veräußerungsgewinnen oder –verlusten, Wertberichtigungen von Anlagebeständen und hohen, nicht wiederkehrenden Rückstellungen – abzüglich Sachinvestitionen
Sachinvestitionen: Investitionen in Sachgüter


Finanzagenda
Ergebnisse 2016: 23. Februar 2017, nach Börsenschluss



Kontakte Analysten, InvestorenPressekontakt
Gaetano Terrasini+33 1 47 62 32 52Susanne Trabitzsch+33 1 47 62 43 25
Vivien Dardel +33 1 47 62 44 29  
Florent Nouveau+33 1 47 62 30 93  


Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen:
Die Mitteilung enthält Zukunftsaussagen zur Finanzlage, zu den Ergebnissen, den Aktivitäten, zur Strategie und zu den Perspektiven von Saint-Gobain. Diese zukunftsbezogenen Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie „erwarten“, „antizipieren“, „beabsichtigen“, „davon ausgehen“, „planen“ oder ähnliche Begriffe. Obwohl diese Zukunftsaussagen nach Meinung von Saint-Gobain zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der vorliegenden Mitteilung auf vernünftigen Hypothesen beruhen, werden die Investoren darauf hingewiesen, dass diese Aussagen keine Garantien für die künftige Performance des Unternehmens geben. Aufgrund einer Reihe von bekannten und unbekannten Risiken, Ungewissheiten und anderen Faktoren, von denen die meisten schwer vorhersehbar sind und im Allgemeinen außerhalb des Einflussbereichs von Saint-Gobain liegen, insbesondere die Risiken, die im Abschnitt „Risikofaktoren“ im Referenzdokument von Saint-Gobain auf der Internetseite www.saint-gobain.com beschrieben sind, können die tatsächlichen Ergebnisse von den geäußerten Erwartungen und Annahmen stark abweichen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind daher mit der entsprechenden Vorsicht zu betrachten. Diese Mitteilung enthält auf die Zukunft bezogene Aussagen, die nur am Tag ihrer Veröffentlichung gegeben sind. Saint-Gobain übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen infolge neuer Erkenntnisse, künftiger Ereignisse oder sonstigem zu ergänzen, zu aktualisieren oder zu korrigieren.

Diese Mitteilung ist weder ein Kauf- oder Tauschangebot, noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Verkauf oder Tausch von Saint-Gobain Aktien oder Wertpapieren

Weitere Informationen unter www.saint-gobain.com

Images

 

Beschreibung

Dateianzeige 

Download

Anzeigen...

  Bild anzeigen  

Speichern...

Bild downloaden

 

Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • YouTube
  • Google+
  • Xing
  • Kununu