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16.05.2017 - Saint-Gobain Bauprodukte

WeberAkademie 2017:
WIEWEIT BEEINFLUSSEN GLOBALE ENTWICKLUNGEN DIE HEIMISCHE BAUSTOFFINDUSTRIE?

Die verantwortungsvolle Entwicklung im Baugeschehen war wesentliches Thema bei der diesjährigen WeberAkademie. Das betrifft einzelne Gebäude, aber im Besonderen den Städtebau. Denn darüber war man sich einig: Eine Verringerung der CO2-Emissionen, energieeffiziente Gebäude und Komfort für deren Nutzer bedürfen intelligenter Produktlösungen seitens der Baustoff-Industrie.

Städte umfassen lediglich 2 % der Erdoberfläche, zugleicht lebt dort aber die Hälfte der Weltbevölkerung. Und sie wachsen rasant weiter. „Bauen und Immobilien sind seit jeher vor dem Hintergrund globaler Änderungen zu sehen. Auch wenn – nicht nur in Österreich – das Einfamilienhaus für die meisten der große Wohntraum ist, so wissen wir doch, dass die Zukunft der Immobilie die Stadt ist”, so Prof. Mag. Thomas N. Malloth in seinem Vortrag bei der heurigen WeberAkademie. Doch Städte verbrauchen 75 % der Gesamtenergie der Erde und sind zu 90 % von Öl abhängig. Es liegt also auf der Hand, dass es hier Lösungen braucht, die – vor allem in Zeiten der Klimaveränderung – für eine positive Gesamtenergiebilanz von Gebäuden sorgen. Darüber hinaus müssen sich aber die Menschen daheim wohl fühlen, am Arbeitsplatz ihre Leistung bringen und in jedem Fall gesund bleiben. Malloth: „Wir verbringen 90 % unserer Zeit in geschlossenen Räumen, daher müssen wir diesen Bereich unseres Lebens bestmöglich gestalten.“

Die erfolgreiche Immobilie 2050
Die erfolgreiche Immobilie 2050 setzt sich demnach aus vielen Komponenten zusammen. Zum einen muss sie im urbanen Umfeld funktionieren und neuen demografischen Gegebenheiten entsprechen: Familienstrukturen werden immer kleiner, und immer mehr Menschen leben als Single. Wir leben mobiler, werden gleichzeitig immer älter und wollen möglichst lang barrierefrei daheim wohnen. Flexible Grundrisse und nachhaltiges Wohnen werden sukzessive zu einer Selbstverständlichkeit. Und leistbar soll es auch noch sein. In seinem Vortrag weist Malloth auf die Verantwortung der Baustoffindustrie hin: „All diese Parameter gepaart mit dem Ende des stabilen Klimas und den Bedürfnissen der Erlebnisgesellschaft müssen in Produktinnovationen einfließen!“

Baustoffinnovationen vor diesem globalen Hintergrund
Denn die Bauwirtschaft sollte nicht nur die Grundlagen für energetisch sinnvolle Gebäude liefern. Viel mehr spielt sie eine wichtige Rolle, wenn es um unser aller Zukunft geht. Die Bauwirtschaft hat es in der Hand, in einem sehr breiten Umfeld Ressourcen zu sparen, und sie kann einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in ökonomischer und ökologischer Hinsicht leisten. Sie bietet privaten Bauherren die Basis für anspruchsvolle Eigenheime mit hohem Wohnkomfort, die zugleich leistbar sind. Aber sie hat es auch in der Hand, den Errichtern und Investoren großvolumiger Gebäude den richtigen Weg zu zeigen: Wenn der auf der Klimakonferenz 2015 geforderte vollständige Ausstieg aus fossiler Energie Realität werden soll, werden wir alle umdenken müssen. Denn das bedeutet, dass Häuser, die wir heute entwerfen, auf fossile Energieträger verzichten müssen. Carina Lassel, Marketingleiterin bei Saint-Gobain Weber: „Demgegenüber steht, dass die heutigen Wohn- und Arbeitswelten immer komfortabler werden und die Qualitätsansprüche ständig steigen. Wir als Baustoffindustrie haben in den Jahren viel Zeit und Geld in neue Produkte und Technologien investiert – sowohl international als auch in Österreich.“ Rund 25 % aller Saint-Gobain Produkte am Markt wurden in den letzten fünf Jahren entwickelt. Und dabei wurde ganz besonders auf die Umwelt geachtet. Grundsätzlich sind unter Umweltgesichtspunkten mineralische Systeme vorzuziehen, bei denen die einzelnen Komponenten Klebe- und Armierungsmörtel, Dämmstoff und Oberputz aus natürlichen Rohstoffen bestehen. Aber auch andere Aspekte sind für eine Beurteilung der Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit zu beachten, beispielsweise ob in den verwendeten Oberputzen gesundheitsgefährdende Biozide enthalten sind. Der AquaBalance Oberputz von Weber zum Beispiel schützt durch ein natürliches Wirkprinzip weitestgehend vor Algen- und Pilzbefall an der Fassade – ohne auswaschbare Biozide, die ihrerseits wieder den Wasserkreislauf belasten. „Dennoch“, so Lassel weiter, „können wir von der Industrie nur die Basis schaffen. Wenn wir wirklich etwas ändern wollen, müssen wir die Planer und Bauschaffenden überzeugen und mit ihnen gemeinsam an einem Strang ziehen. Ich denke, die WeberAkademie hat hier heuer einen wertvollen Beitrag für dieses gemeinsame Denken geschaffen.“ Rund 200 Teilnehmer folgten an den beiden Tagungstagen den spannenden Vorträgen und erfuhren hier interessante News zur Zukunft des Bauens und zu den neuesten Produkten aus dem Hause Weber.

www.sg-weber.at

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