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20.01.2015 - Zukunftsmethode BIM
Virtuelles Gebäudedatenmodell mit SGGD-Objekten

Stolberg, Januar 2015 - „Durch die europaweite Nutzung von BIM bei der Planung und Durchführung von Bauvorhaben wird sich das Bauwesen meiner Einschätzung nach grundlegend ändern“, sagt Andreas Bittis, Architektenberater bei Saint-Gobain Glass Deutschland. Saint-Gobain Glass bietet Architekten daher frühzeitig einen umfassenden Service für die Planung mit BIM. Interessierte können sich auf der BAU 2015 ein Bild machen.

Wurden in Deutschland erst wenige und dazu privat finanzierte Projekte mit BIM realisiert, so schreiben andere europäische Länder wie Großbritannien, Dänemark, Finnland, die Niederlande und Norwegen BIM für öffentlich finanzierte Bauvorhaben bereits heute vor. Bis 2016 soll dies für alle 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union gelten, wie es in der im Januar 2014 verabschiedeten Richtlinie für das EU-Vergaberecht empfohlen wird.

BIM ist die Abkürzung für Englisch „Building Information Modeling“ und bedeutet wörtlich übersetzt „Gebäude Information(s) Modellierung“. Darunter wird die ganzheitliche digitale Methode verstanden, um ein Gebäude oder einen Teil davon zu planen, zu errichten, zu betreiben und auch rückzubauen. Oder kurz gesagt, BIM ist die digitale Darstellung der physischen und funktionalen Gebäudestruktur in 3D. Dieses virtuelle Gebäudedatenmodell kann die verschiedenen fachlichen Anforderungen interdisziplinär abbilden.

Saint-Gobain Glass unterstützt künftig Architekten bei der Planung mit BIM, indem das Unternehmen Objekte wie zum Beispiel „Fenster“, „Pfosten-Riegel-Fassade“ oder „Terrassentür“ auf der Datenbank BIMobjects hinterlegt. „Diese Objekte sind mit technischen Werten, aber auch mit technischen Regeln usw. verknüpft“, erläutert Andreas Bittis. So bekommt der Architekt zum Beispiel einen Warnhinweis, wenn das gewählte Objekt „Dreifach-Isolierglasfenster“ in der vom Architekten gewünschten Größe die in der TRLV vorgeschriebene maximale Abmessung überschreitet. „Rund um das gewählte Objekt kann der Architekt auf bestimmte weitere Informationen zugreifen wie zum Beispiel ein Schallschutzzeugnis“, so Bittis weiter, „diese bekommt er auf der Saint-Gobain Glass-Website.“ Bei Fragen kann sich der Planer auch direkt an den zuständigen BIM-Manager bei Saint-Gobain Glass wenden.

„BIM hat viele Vorteile, vor allem erlaubt es allen am Bau Beteiligten, das Gebäude auf Basis eines gemeinsamen 3D-Modells deutlich effizienter und genauer zu planen, zu bauen und zu verwalten als bislang“, erklärt Andreas Bittis. „Denn jede Veränderung, die während des Bauprozesses vorgenommen wird, ist unmittelbar mit den hinter den Prozessen liegenden Berechnungen verknüpft.“ Die einzelnen Gebäudeelemente wie zum Beispiel ein Fenster in einer Wand können in Mehrfachansichten dargestellt werden und sind sozusagen in gewisser Hinsicht „intelligent“, da diese Gebäudeelemente die 3D-Darstellung mit den ihnen zugewiesenen Regeln und Abmessungen kombinieren, diese in Beziehung zu anderen Gebäudeelementen setzen und sich so auf Basis der eingebetteten Regeln neu definieren. So bewegt sich das in der Wand definierte Fenster automatisch mit der Wand mit, wenn diese während des Planungsprozesses versetzt wird. Damit dieses Design des Bauwerks in einer einzigen virtuellen Struktur dargestellt werden kann, müssen entsprechend genaue Daten eingegeben und verknüpft werden.

Der Zugriff auf alle relevanten Informationen in einem Gebäudedatenmodell ermöglicht komplexe Analysen wie z.B. Flächenanalysen, Kostenschätzungen, Massenermittlungen, Mengenlisten, etc. Andreas Bittis‘ Fazit: „BIM ist ein sehr gutes Werkzeug für eine effektivere und effizientere Zusammenarbeit beim Bauen.“


Über Saint-Gobain
2015 feiert Saint-Gobain sein 350-jähriges Bestehen, 350 Gründe, Vertrauen in die Zukunft zu haben. Mit seiner Erfahrung und Innovationsfähigkeit entwickelt, produziert und vertreibt Saint-Gobain innovative Baustoffe sowie Hochleistungsmaterialien. Das in der Gestaltung von Lebensräumen weltweit führende Unternehmen bietet nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen Wachstum, Energiesparen und Umweltschutz. Die Saint-Gobain-Gruppe erzielte 2013 einen Umsatz von 42 Milliarden Euro, sie ist in 64 Ländern vertreten und beschäftigt rund 190.000 Mitarbeiter. Die internationale Unternehmensgruppe ist in allen ihren Aktivitäten weltweit führend. Dabei zählen so renommierte Marken wie Sekurit, Isover, Rigips und Raab Karcher zum Portfolio. Die Region Mitteleuropa erwirtschaftete 2013 einen Umsatz von 6 Milliarden Euro mit 21.000 Mitarbeitern in fünf Ländern. Hier auf dieser Webseite und dem Twitter Account @saintgobainme erhalten Sie weitere Informationen zu Saint-Gobain in Deutschland.



SAINT-GOBAIN GLASS DEUTSCHLAND GMBH
Nikolausstraße 1 • 52222 Stolberg (Rheinland)
Ansprechpartnerin für die Presse: Evamaria Nickel
+49 (0)2402/121-885 • Fax +49 (0)2402/121-859
evamaria.nickel@saint-gobain.comhttp://de.saint-gobain-glass.com

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