BIM: Building Information Modeling mit Saint-Gobain

Building Information Modeling (BIM) beschreibt eine neue Art der ganzheitlichen Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mithilfe von Software. Aber Vorsicht, BIM ist keine Software – es ist eine Methode! Saint-Gobain bietet Planern und Architekten bereits heute leistungsstarke BIM-Files für die Planung von unter anderem der Perimeterdämmung, der Bauwerksabdichtung, Fenstern und Fassaden, Trockenbau und Akustik, Boden- und Fliesensystemen, Steildach oder oberster Geschossdecke. Gleichzeitig haben Planer mit diesen BIM-Lösungen Zugriff auf die umfassende Baukompetenz des Saint-Gobain Konzerns, zu dem unter anderem die Marken Rigips, Ecophon, Building Glass Europe, Weber und ISOVER zählen. Auf der BAU 2017 präsentierte Saint-Gobain ein umfassendes Repertoire an sofort verwendbaren BIM-Lösungen für Allplan, ArchiCAD sowie Revit.

Über BIM – BIM treibt die Digitalisierung der Bauwirtschaft an

Erst modellieren, simulieren und optimieren, dann konstruieren

In der neuen digitalen Arbeitsweise liegt der Fokus auf Austausch und Transparenz, gearbeitet wird mit softwarebasierten 3D-Modellen und den darin enthaltenen Informationen. Gebäude werden zunächst komplett virtuell gebaut und nach mehreren Kriterien – u.a. energetisch, wirtschaftlich, Lebenszyklus – simuliert und optimiert, bevor auch nur ein Bagger anrollt. Bei den Kollusionsprüfungen am Modell werden Planungsfehler identifiziert und Unstimmigkeiten zwischen dem Architekturmodell und anderen Fachmodellen wie dem Tragwerk- oder TGA-Modell behoben. Mittels 3D-Renderings und Augmented Reality werden Materialien und Dimensionen greifbar und Entscheidungen in der Planungsphase einfacher. Daraus resultierende Änderungen an Böden, Fassaden oder Wänden gehen in Echtzeit in die Planung ein. Stücklisten, Mengenermittlungen und die daraus resultierende Kostenkalkulation werden automatisch angepasst. Aber damit nicht genug!

Welche Vorteile bietet BIM in der Planung?

Welche Vorteile bietet BIM in der Planung?

•    Kürzere Projektlaufzeiten
•    Kosten- und Planungssicherheit
•    Vermeidung von Planungsfehlern und Reduzierung von (rechtlichen) Risiken
•    Fundierte Entscheidungsbasis
•    Reduzierte Gesamtkosten, inklusive Minimierung der Folgekosten
•    Höhere Qualität der Planung und damit die Verbesserung Ihrer Wettbewerbsfähigkeit

Kreislauf

Mit BIM rückt die Nutzungsphase des Gebäudes in den Mittelpunkt

Betrachtet man die Gesamtkosten eines Gebäudes auf die Lebensdauer von etwa 50 Jahren, entfallen lediglich 20 % auf den Bereich Planen und Bauen. Das Betreiben und Instandhalten von Gebäuden ist mit 80 % der Gesamtkosten deutlich relevanter, vor allem für den Besitzer bzw. den Nutzer. Genau hier wird BIM in Zukunft seinen Mehrwert ausspielen. Die Informationen – dafür steht das „I“ in BIM – die in einer Planung automatisch vorhanden sind, können jederzeit für Pflege und Wartung genutzt werden und ermöglichen Umbaumaßnahmen einfacher, schneller und wirtschaftlicher. Mittels Sensorik werden Komfortparameter erfasst, die instant Rückmeldung geben über die Funktion der Gebäudeinfrastruktur. Auch Bewegungen bzw. die Nutzung von Gebäudebereichen wird über BIM darstellbar bzw. optimierbar. So können die Kosten für Kunstlicht, Klimatisierung und Reinigung sehr stark reduziert werden. Auch das Lebensende eines Gebäudes wird in BIM berücksichtigt. Der Abbruch und die Recyclingfähigkeit der gewählten Bauprodukte kann in BIM beurteilt und entsprechend optimiert werden. So bekommt man auf Knopfdruck eine Bewertung für die Nachhaltigkeit eines Gebäudes.

Saint-Gobain goes BIM: Neue BIM-Assistenten für Allplan, ArchiCAD, Revit

Digitales Planen komfortabler, planungssicherer und effizienter zu machen, ist das erklärte Ziel der Konzernstrategie „Saint-Gobain goes BIM“. Bereits auf der BAU 2017 präsentierte Saint-Gobain daher eine umfangreiche Auswahl an markenübergreifend konzipierten BIM-Lösungen, die bauliche Probleme lösen können. Das gelingt durch die Verbindung der Baukompetenzen der Saint-Gobain-Gruppe, zu der auch Marken wie Rigips, Weber oder Isover gehören.

 

Saint-Gobain bietet Architekten über neue BIM-Assistenten für ArchiCAD, Allplan und Revit den Schnellzugriff auf über 10.000 bauphysikalisch geprüfte Bauteil-Lösungen – für nahezu jeden Komfortanspruch. Die voll digitalisierten BIM-Lösungen lassen sich unmittelbar im graphischen Modell in der CAD-Software anwenden. Alle Produkt- und Konstruktionsdaten stehen sofort für Auswertungen sowie weitere Planungsschritte zur Verfügung.

NEU: Plug-In für Revit & ArchiCAD

Saint-Gobain hat sich zum Ziel gesetzt, Architekten und Planern die Arbeit mit BIM so leicht, zeitsparend und sicher wie möglich zu gestalten. Das gelingt zum Beispiel mit dem Saint-Gobain Plug-In für ArchiCAD und Revit. Nutzer dieser CADSoftware können mit diesem Werkzeug über wenige Mausklicks auf das umfassende Angebot immer aktueller Bauteil-Lösungen für Dach, Fassade, Innenausbau, Keller und Bodenplatte zugreifen.

Assistenten für Allplan

Über die Allplan Assistenten stehen Planern neue, leistungsstarke Komplettlösungen für Steildach, oberste Geschossdecke, Fassade sowie den kompletten Innenausbau zur Verfügung. In den einzelnen Assistenten und geprüften Konstruktionen sind die Kompetenzen der Saint-Gobain Konzernschwestern Weber, Rigips, Ecophon und Isover gebündelt. Je nach Komfortanspruch (Energieeffizienz, Schall-, Brandschutz, Raumakustik sowie Optik) ermöglicht BIM in der Architektur zudem die Auswahl zwischen alternativen Lösungen und Materialien – sowie zwischen einer BIM-Konstruktion für den Neubau als auch für die Gebäudesanierung.

SAINT-GOBAIN BETEILIGT SICH AKTIV AN DER DIGITALISIERUNG DER BAUBRANCHE

BIM ist mehr als die Digitalisierung von Produktdaten. Das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden verändert bestehende Geschäftsprozesse und erfordert ein durchgängiges Datenmanagement entlang der Wertschöpfung. Genau hier gilt es Pionierarbeit zu leisten. Die Saint-Gobain-Gruppe gestaltet die neue digitale Landschaft des Bauens aktiv mit und engagiert sich u.a. beim Competence Center BIM mit der jährlichen BIMconvention in Aachen und den „Open-BIM-Workflow “, bei bimNRW , „Planen Bauen 4.0“, sowie in verschiedenen weiteren Gremien.


 

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