Der Blick über den Tellerrand

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Fachfremde Projekte im Management Nachwuchsprogramm bei Saint-Gobain.

Mittlerweile bin ich seit 12 Monaten im Trainee-Programm und mein zweites Projekt neigt sich dem Ende zu. Es heißt erneut: „Koffer packen, auf zur nächsten Station und Start ins neue Projekt“. Nachdem meine ersten beiden Projekte vor allem meiner Kompetenzvertiefung und dem Sammeln internationaler Erfahrung gewidmet waren, geht es im dritten und letzten Projekt des Trainee‑Programms um die Ausweitung meines „Kompetenzbereiches“. Dieser liegt übrigens derzeit ganz klar im Bereich Produktion. Nicht nur, weil ich Maschinenbau bzw. Produktionstechnik studiert habe, sondern auch, weil ich meine ersten beiden Projekte genau in diesem Bereich durchgeführt habe.

Allgemein

In meinem ersten Projekt ging es um die logistische Anbindung einer Glasbeschichtungsanlage, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Produktions-Szenarien. In meinem zweiten Projekt ging es um die Steigerung der Performance einer gesamten Produktionslinie zur Herstellung von Gussrohren in der Kleinserienfertigung. Es handelte sich also um zwei klassische Projekte der Produktionstechnik. Mein drittes Projekt ist nun also eher fachfremd. Dabei stellten sich mir vor Beginn des Trainee-Programms genau hierzu viele Fragen:

Wie weit können die Projekte eigentlich von meinem Kompetenzbereich entfernt sein? Ist es im relativ kurzen Projektzeitraum überhaupt möglich, tief in ein Themengebiet einzutauchen, das scheinbar losgelöst von meiner Ausbildung ist? Fragen über Fragen, auf die ich hier ein paar Antworten geben möchte.

Zunächst einmal kann ich sagen, dass mein drittes Projekt fachlich doch ganz schön weit von meinem Kompetenzbereich ist. Für mich geht es nämlich jetzt in den Bereich Human Resources, also in die Personalabteilung. Konkret geht es um das Thema „Lean HR“ bzw. „Lean Admin“. Ziel ist es dabei, die Prozesse und Workflows zu analysieren, auf ihre Notwendigkeit hin zu überprüfen, mögliche Synergien aufzudecken und schließlich Möglichkeiten der Digitalisierung zu erarbeiten. Das hört sich ganz schön kompliziert an und ehrlich gesagt kann ich euch jetzt auch noch gar nicht sagen, ob es im kurzen Projektzeitraum für mich möglich sein wird, wirklich tief in das Themengebiet einzutauchen.

Zu einem späteren Zeitpunkt, werde ich diese Frage aber sicherlich auch noch hier beantworten. Auf jeden Fall wird es sehr interessant als Maschinenbauer in der Personalabteilung zu arbeiten und diesen Bereich etwas näher kennenzulernen. Der Begriff „lean“ ist mir dabei ja auch sehr gut aus der Produktion bekannt und ich bin gespannt, ob ich einige bereits bekannte Methoden auch auf den Personalbereich anwenden kann. Falls ihr Fragen zu meinen ersten Projekten, zum Trainee Programm oder anderen Themen rund um Saint-Gobain habt, könnt ihr mich gerne auf Xing kontaktieren.

Daniel Joseph