Die Kunst des Netzwerkens im Global Player Programm

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Bevor ich mit dem Global Player Programm anfing, war ich gespannt darauf, welche Möglichkeiten sich mir zum internationalen Netzwerken bieten würden. Durch Erfahrungen aus Ausbildung und Praktika war ich mir bewusst, dass die Entwicklung eines Netzwerkes eine große Rolle spielt.

Karriere

Nachdem ich mich arbeitsmäßig eingewöhnt hatte und mich in meinem Projekt zurecht fand, nahm ich mir die Zeit für ein Brainstorming:

  • Was möchte ich in meinem ersten Projekt hinsichtlich Netzwerken erreichen?
  • Über welche Themengebiete möchte ich mehr erfahren und wer kann mich dabei unterstützen?
  • Mit welchen Personen hatte ich bereits Kontakt und möchte mehr über ihr Tätigkeitsfeld erfahren?

Dabei profitiere ich zum einen von den Netzwerken meines Mentors und Projektbetreuers und zum anderen von der Global Player Community.

Dieser Netzwerkmöglichkeiten war ich mir relativ schnell bewusst. Nun, im Laufe des Projektes entdeckte ich jedoch noch einen weiteren Vorteil: Ich arbeite von Willich aus, habe aufgrund der internationalen Ausrichtung meines Projektes mit den Kollegen vor Ort beruflich wenig Berührungspunkte. Mein Projektbetreuer ist in der Nähe von Brüssel. Und ich kooperiere über Telefonkonferenzen mit Kollegen in den USA und Asien. Zu Beginn war dies für mich eine große Herausforderung. Mein Projektbetreuer hatte mir zwar den Standort gezeigt und mich vorgestellt, aber das sind dann für den ersten Tag doch recht viele Informationen gewesen. So kam ich ins Grübeln, wie ich von dieser Ausgangssituation profitieren kann. Ich nutzte die Pausen, um mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen. Dadurch lernte ich das Team kennen, das für die Dichtringe in Willich verantwortlich ist. Bei Fragen und Anregungen schätze ich es sehr, einfach kurz persönlich vorbeizuschauen.

Es ist mir jedoch auch wichtig, über den Tellerrand meines Projektes zu blicken und Kontakte zu knüpfen, die mich unterstützen und inspirieren hinsichtlich der Themengebiete rund um Leadership, Change und Kommunikation. Hierbei unterstützt mich vor allem mein Mentor. Wir haben neulich über das Thema Change Management und Organisationsentwicklung diskutiert. In diesem Zusammenhang fragte er mich, ob ich bereits die Führungskraft für Business Development kennengelernt habe. Sie sitzt bei uns am Standort und ich ergriff gleich die Möglichkeit vorbeizuschauen und einen Termin zu vereinbaren. Für das Gespräch legte ich mir ein paar Schwerpunkte zurecht, die mich interessierten. Ich war begeistert davon, dass das Gespräch total auf Augenhöhe war. Am Ende war ich nicht nur um Wissen bezüglich Organisationsentwicklung reicher, sondern hatte auch neue Ideen für mein weiteres Vorgehen im Projekt.

Eins nehme ich aus den ersten Erfahrungen während meines Projektes mit: Beim Aufbau eines Netzwerkes hilft es ungemein proaktiv und interessiert auf die Leute zuzugehen und auch einfach Projektbetreuer und Mentor zu fragen, wer einem Auskunft über interessante Themengebiete geben kann.