Drei Fragen zum Thema Vielfalt an... Richard Utzschneider

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Wir freuen uns, dass Diversity fest in unserem Unternehmensalltag verankert ist, denn der Respekt vor der Vielfalt von Lebensweisen, Nationalitäten und Kulturen ist ein weltweit gelebtes Prinzip von Saint-Gobain. 
Zum diesjährigen Diversity-Day starten wir die Interviewserie „Drei Fragen zum Thema Vielfalt an…“ und veröffentlichen wöchentlich neue Statements verschiedener Saint-Gobain-Persönlichkeiten!

Allgemein

Steckbrief

Name: Richard Utzschneider

Funktion/ Tätigkeit: Geschäftsführer SGIK Rödental; Operations Director PCR Europe 

Bei Saint-Gobain seit: 1983

Fachlicher Hintergrund und berufliche Stationen: 

  • Maschinenbauingenieur
  • Norton Worcester, USA und Wesseling 1983 - 1990
  • Saint-Gobain Bexbach, Erlangen, Rödental  1990 -2020 

Alter: 61

Geschlecht: Männlich

Nationalität: USA

Sonstige Informationen über meine Person, die ich gerne teilen möchte:

  •  Verheiratet
  • 4 Kinder (Alter: 36, 35, 31, 25)
  • Hobbies: Arbeit….. Musik, Wandern, Segeln, Skifahren, Haus- & Garten-Projekte

 

Interview

Gibt es Dimensionen von Vielfalt, die Sie besonders wichtig finden? 

Richard Utzschneider: "Nein.  Mein Vater ist aus Bayern und meine Mutter ist aus NYC. Ich habe acht Geschwister und alle haben einen anderen Lebensweg eingeschlagen. Wir sind jetzt wie eine kleine „United Nation“ mit neuen Familienmitgliedern und Partnern aus Deutschland, Wales, China, Montenegro, der Türkei, den Niederlanden und den USA. Unsere Herkunft, Religion und Vergangenheit sind komplett gemischt. Ein Familienfest heutzutage ist ein tolles Erlebnis - liebevoll und einfach schön. Ich bin sehr glücklich mit diesen positiven Erfahrungen zu leben."

Warum ist Ihnen persönlich das Thema Vielfalt wichtig? 

Richard Utzschneider: "Im Englischen sagt man „Variety is a spice of life”. Stellen Sie sich vor, wir würden alles nur mit Salz kochen. Wie langweilig oder wie monoton das wäre! Man muss sich öffnen, um verschiedene Kombinationen von Menschen zu erleben, zu verstehen, zu genießen und wertzuschätzen. Ein gemischtes Team hat immer mehr Bilanz, Ressourcen, Ideen, unterschiedliche Stärken und unterschiedlichen Geschmack. Unsere Aufgabe ist es, das zu erkennen und zu fördern, schöne Rezepte daraus zu entwickeln und weiterzugeben."

Theoretisch wissen wir vermutlich alle, dass Vielfalt erstrebenswert ist. Was macht es in der Praxis so schwer, Vielfalt auch konsequent umzusetzen? Wo sind aus Ihrer Sicht die Herausforderungen?

Richard Utzschneider: "Es ist wie alles im Leben, man muss offen und bereit sein, etwas Neues zu probieren. Alte Routinen einfach zu wiederholen, nach dem Motto „so haben wir das immer gemacht“, ist nicht gut. Neue Wege und neue Zusammenstellungen brauchen manchmal Mut oder andere Vorstellungen über was wir wirklich brauchen. Oft ist es nur der erste Schritt, der Kraft und Energie kostet. Oft bedarf es nur ein bisschen Zeit zu reflektieren und klar über die Vorteile nachzudenken."