Ein Ende ist auch immer ein Neuanfang

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Wie heißt es so schön… „Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne“. Für mich neigt sich das Global Player Programm bald dem Ende zu. Eine spannende Zeit in der ich Dank des Traineeprogramms verschiedene Projekte begleiten konnte und viel Neues erlebt habe. Von meinen Erfahrungen als Global Player und dem Finden einer Zielposition möchte ich euch hier kurz berichten.

Karriere

Ähnlich wie in den letzten Monaten meines Studiums befinde ich mich auf der Suche nach etwas Neuem. Meine Zeit als Global Player nähert sich dem Ende und gleichzeitig beginnt die Suche nach einer Zielposition für die Zeit danach. Im Gegensatz zu heute hatte ich damals keinen blassen Schimmer wonach ich suchen sollte. Deshalb habe ich mich nach der trockenen Theorie des Studiums dazu entschieden in einem Traineeprogramm in kurzer Zeit möglichst viele praktische Erfahrungen zu sammeln, um so eine bessere Vorstellung von meiner beruflichen Zukunft zu bekommen. Das ist soweit geglückt, sodass ich mich bei meiner Suche heute deutlich besser gewappnet fühle. Doch fangen wir von vorne an:

Meine 3 Projekte…

Begonnen habe ich das Traineeprogramm bei Saint-Gobain PAM in Saarbrücken. Dort werden in einem beeindruckenden Produktionsverfahren gusseiserne Rohre hergestellt und ich habe miterlebt, wie Industrie 4.0 in die rußigen Werkshallen Einzug hält. Ziel meines Projektes war die Einbindung von Software in die internen Arbeitsprozesse. Hier konnte sich der „Nerd“ in mir austoben, gleichzeitig musste ich jedoch meine Kommunikation an die Vielseitigkeit meiner Kollegen anpassen und die Sprachen von der Produktion bis ins Management lernen.

Für das Auslandsprojekt wollte ich einerseits in den Logistikbereich reinschnuppern und andererseits nochmal eine neue Kultur erleben. Beide Anforderungen wurden in einem Werk zur Glasproduktion im ländlichen Rumänien erfüllt. Dort habe ich die Herausforderungen in der Supply Chain als Schnittstelle zwischen Produktion, Logistik, Vertrieb, Einkauf und Kundenservice kennengelernt. Außerdem musste ich den Umgang mit der post-kommunistischen Arbeitsweise der Kolleginnen und Kollegen verstehen und lernen, damit umzugehen.

Per Definition soll das letzte Projekt fachfremd sein und so die Komfortzone erweitern. Nachdem es in den ersten beiden Projekten um die Produktion und Lieferung der Ware an den Kunden ging, war für mich klar, dass ich auch noch die Vertriebs- und Marktseite eines Unternehmens kennenlernen wollte. In meinem letzten Projekt beim Dämmstoffhersteller Isover geht es nun um die Verbesserung der Schätzung der Marktnachfrage durch den Vertrieb.

Mein Fazit

Auch wenn alle Projekte sehr unterschiedlich waren, gab es einige Gemeinsamkeiten. Ziel war stets eine Optimierung von Prozessen, wodurch ich von der Produktion bis ins Top-Management mit allen Unternehmensebenen in Kontakt gekommen bin. Ich habe außerdem viele unterschiedliche Blickwinkel kennengelernt bedingt durch die vielen Rollenwechsel einerseits vom Softwareentwickler zum Teamleiter zum internen Berater, andererseits von der Produktion zur Logistik in den Vertrieb. Im Schutz des Traineestatus konnte ich mich selber ausprobieren und mich so auch persönlich weiterentwickeln.

Die ersten Angebote für die Zielposition gab es schon bei einem Abendessen mit den Personaldirektoren aller Saint-Gobain Gesellschaften. Es gab Möglichkeiten in Österreich und Deutschland / in der Produktion, Logistik, im EHS Bereich (Environment, Health & Safety) und im Vertrieb. Am meisten angesprochen hat mich jedoch eine Stelle als Sales & Operations Planning Koordinator, bei der ich im Planungsprozess die Schnittstelle zwischen Vertrieb, Logistik, Produktion, Einkauf und Finanzen auf- bzw. ausbauen werde.

Falls ich Euer Interesse mit diesem Eintrag wecken konnte, gibt es bereits einen Blogeintrag zum Bewerbungsverfahren für das Global Player Programm… ;)

Viele Grüße und vielleicht bis bald

Euer Philip Giese