Glasklare Angelegenheit

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Für mich war seit dem dritten Vorstellungsgespräch, bei meinem Mentor in Herzogenrath bereits klar, dass mein erstes Projekt in Köln-Porz bei Saint-Gobain Glass sein wird. Meine Vorfreude war riesig! Sowohl das Projekt als auch der Standort haben mir von Anfang an gut gefallen. Aber was erwartet mich konkret?

Karriere
Messe

Während meines ersten Global Player Projekts startet mein Tag damit, dass ich pünktlich um 8:00 Uhr mein Büro betrete, meine beiden Bürokollegen begrüße und mich erst mal darüber erkundige, wie die Produktion die Nacht über gelaufen ist. Auf dem ersten Foto seht ihr den Blick von meinem Arbeitsplatz aus direkt in die Produktionshalle- was möchte man mehr!? Am Computer schaue ich mir das Ganze daraufhin auf Zahlenbasis mit einer Software an und erstelle die erste Analyse. Nach einem Gang durch die Produktionshalle, widme ich mich der von mir erstellten Datenbank, die als Grundlage für das von mir durchgeführte Benchmark von mehreren Glasbeschichtungsanlagen dient.

Bild einer Produktionshalle

Schon beim Schreiben habe ich festgestellt, dass der beschriebene Start in den Arbeitstag tatsächlich das Einzige ist, was sich täglich wiederholt! Den üblichen Tagesablauf gibt es somit nicht. Für mich ist das besonders reizvoll, da dies die Möglichkeit eröffnet jeden Tag etwas Neues und Spannendes zu tun und dazuzulernen.

Aber der Reihe nach: Ich werde Euch jetzt noch die Inhalte meines ersten Projekts vorstellen und auch erzählen, wie ich mich darauf vorbereitet habe. In meinem Projekt geht es um eine Analyse der Instandhaltungskosten der Glasbeschichtungsanlage in Köln Porz. Dazu führe ich einen Benchmark mit drei Beschichtungsanlagen in Deutschland und England durch. Anschließend geht es darum Maßnahmen zu definieren, mit denen Kosten eingespart werden können. Drei Dinge gefallen mir an dem Projekt besonders gut:

  1. Das Projekt hat sowohl technische als auch wirtschaftliche Aspekte, was mich als Wirtschaftsingenieur sehr freut: Zum einen arbeite ich viel mit Zahlen und benutze dafür wie ein „Controller“ SAP und Excel, und zum anderen ist es wichtig, dass ich die Funktion einer technisch höchst raffinierten Maschine möglichst genau verstehe. Demzufolge führe ich viele Gespräche, in denen technische Fragestellungen im Mittelpunkt stehen und habe somit öfters die „Brille des Instandhalters“ auf.
  2. Das Internationale Umfeld. Um das Benchmark durchzuführen, befinde ich mich in regelmäßigem Austausch mit Kollegen aus England. Außerdem habe ich auch schon einige Kontakte nach Frankreich geknüpft.
  3. Der Kontakt zu Mitarbeitern auf verschiedenen Ebenen in der Firmenhierarchie. So habe ich sowohl sehr viel Kontakt zu den Mitarbeitern in der Fertigung und im Schichtbetrieb, als auch zu verschiedenen Abteilungsleitern und dem Werksleiter.

In Vorbereitung auf mein Projekt und das Produkt Glas, habe ich die Glasstec, die weltgrößte Messe für Glasherstellung und Glasbearbeitung ist, besucht. Dort ist auch das Foto (Abbildung 2) entstanden.

Konstantin Krämer

Ich freue mich auf die nächsten Erfahrungen im Global Player Programm und werde weiter berichten. Ihr könnt euch also auf weitere interessante Themen freuen. ;)

Bis dahin, Konstantin Krämer