Global Player: Gemeinschaft und Netzwerk

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Das Trainee-Programm besteht schon seit über 15 Jahren. Die Gruppe aus ehemaligen wie auch aktuellen Trainees bildet ein lockeres Netzwerk, in das man schnell aufgenommen wird. Sobald ich PC und Büro bezogen hatte, lagen bereits die ersten Begrüßungsmails im Postfach. Natürlich sind es vor allem die Kollegen die parallel das Trainee-Programm durchlaufen, mit denen man schnell Kontakt hat. Insbesondere von Ehemaligen kann man jedoch viel lernen – und mit beiden Gruppen kann man auch einfach mal Spaß haben.

Karriere
Kölner Dom

Da wir Trainees alle an unterschiedlichen Standorten untergebracht sind, sind die persönlichen Treffen recht selten. Umso schöner ist es, wenn man einmal zusammensitzen und sich austauschen kann. So gab es kürzlich ein privates Sommertreffen, das in Köln stattfand. Da ich noch ganz frisch dabei war, habe ich mich sehr gefreut viele Kollegen einmal persönlich kennenzulernen und an den Geschichten und Erfahrungen der anderen teilzuhaben. Die Gruppe der (Ex-)Trainees stellte sich als sehr nette, bunte Truppe heraus. Auch wenn die meisten von uns nur zu Besuch in Köln waren – kam doch eine schöne kölsche Stimmung auf, die ich hier einmal teilen und mit der kölschen Mundart hinterlegen möchte.

Die anfängliche Dombesteigung fanden alle toll, ich habe sie leider verpasst, aber „m‘r muss och jönne könne“. Bei bestem Sommerwetter ging es auf einen Snack und eine Abkühlung zum Brauhausbesuch „Drinkste ene met?“ – dem übereifrigen Köbes (Kellner) konnten wir uns kaum erwehren. Beim gemeinsamen Anheizen des Grills und Teamwork bei der Salatzubereitung durchmischten sich Gruppe und Themen. Projekterfahrungen mit Teams und Kollegen im In- und Ausland ließen manch einen fast nostalgisch zurückblicken und andere freudig nach vorne schauen.

Aber auch weniger erfreuliche Passagen wurden ehrlich angesprochen und diskutiert. In diesem geschützten Rahmen konnte ich mir eine Menge Tipps und Ratschläge holen. Welche Standorte für die kommenden Projekte haben einen besonders guten Ruf, welche Städte für das Auslandsprojekt sind empfehlenswert? Mit welchen Problemen hattet ihr zu kämpfen? Und auch die Frage „Was macht man da bei euch eigentlich?“ wurde bereitwillig und ausführlich beantwortet. Das komplexe Geflecht der Tochtergesellschaften des Saint-Gobain Konzerns wurde für mich besser nachvollziehbar, da sich den einzelnen Gesellschaften nun Gesichter und Geschichten zuordnen ließen. So habe ich eine ganze Reihe neuer Ansprechpartner in unterschiedlichen Gesellschaften für mögliche Fragen und Unterstützung gewonnen.

Das anstehende Viertelfinale der WM konnte schließlich bei bester Verpflegung begangen werden. Während die einen Fußball begeistert für Deutschland UND Italien („Levve und levve losse“) fieberten, konnten sich andere und ich eher für Grill und Sonnenplatz auf dem Balkon begeistern, „jede Jeck is da anders“. Nach einem schließlich, selbst für mich, sehr nervenaufreibenden Elfmeterschießen gab es ein Aufatmen der deutschen Fans, während es für die Unterstützer Italiens leider hieß: „et is wie et is“.

Die am Ende des Abends noch schnell ins Leben gerufenen Fahrgemeinschaften sorgten schließlich dafür, dass alle noch gut zum Bahnhof, ins Hostel, zu Freunden und nach Hause kamen. Planungen für das ein oder andere weitere Treffen liefen bereits an.

Auf dem Heimweg schaute ich auf einen schönen Sommertag zurück und mit der Gewissheit nach vorn auf die kommenden Monate: „Et bliev nix wie et wor“ – und das ist auch gut so.