Problemlösung? Von der Theorie in die Praxis!

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Das Trainee-Programm bei Saint-Gobain ist nicht nur darauf ausgelegt praktische Erfahrungen zu sammeln, sondern bietet auch die Möglichkeit notwendige theoretische Grundlagen und das methodische Vorgehen bei Saint-Gobain in Seminaren kennen zu lernen und zu vertiefen. Nebenbei bieten sich diese Seminare auch fantastisch zum Netzwerken an und machen einfach Spaß!

Karriere

So war ich also Mitte Juni zusammen mit anderen Trainees und weiteren Mitarbeitern von verschiedenen Saint-Gobain Standorten bei einem Seminar für Problemlösungstechniken in Krefeld. Das Seminar kam für mich genau zur richtigen Zeit, da ich zwei Wochen vorher mein zweites Projekt in England angefangen habe und somit die Theorie sofort in die Praxis umsetzen konnte. Ist mir die Umsetzung von der Theorie in die Praxis gelungen, oder hat sich doch eine andere Herangehensweise durchgesetzt? Zunächst einmal möchte ich kurz etwas auf den Seminarinhalt eingehen.

Was ist ein Problem? Grundsätzlich ist ein Problem immer eine Varianz zwischen Ist- und Soll-Zustand. Um diese Lücke zwischen Ist und Soll zu schließen gibt es bei Saint-Gobain einen Problemlösungszyklus, in dem sich verschiedene kreative und zielgerichtete Methoden abwechseln und somit die Lösung methodisch herausgearbeitet wird. Diesen Zyklus konnten wir im Rahmen des Seminars an zwei aktuellen Problemen der Kursteilnehmer hautnah erproben und schließlich vorstellen.

Meine Gruppe war dabei bunt gemischt und neben frisch eingestellten Trainees waren auch ein paar „alte Hasen“ dabei. Somit konnte ich also nicht nur Methoden lernen, sondern auch mein berufliches Netzwerk erweitern. Die Atmosphäre in unserem Team war übrigens super entspannt und keiner wollte sich irgendwie in den Vordergrund drängen. Neben den Seminarinhalten, konnten wir abends außerdem noch das Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Polen gemeinsam genießen und uns ein bisschen austauschen. Für mich war es rundum ein sehr gutes Seminar, aber was ist letztendlich davon für mein Projekt in England übrig geblieben?

Ich habe in meinem Projekt einfach das Erlernte angewendet und mit meinem Projektteam z.B. ein Ishikawa-Diagramm erstellt, um mögliche Ursachen für unser aktuelles Problem aufzudecken. Dabei war es gar nicht so einfach, die etablierten Mitarbeiter aus der Produktion mitzunehmen, ihnen diese Methode zu erläutern und diese schließlich mit ihnen anzuwenden. Die anderen im Seminar erlernten Methoden haben wir auch angewendet und sind inzwischen auf einem guten Weg unser Problem methodisch anzugehen und die Lösungen zu implementieren. Ich habe also nahezu 1zu1 die Theorie in die Praxis umsetzen können. Einige Lösungen sind übrigens schon eingesetzt und die ersten Erfolge sind wahrnehmbar! Ich freue mich auf die nächsten drei Monate in meinem Projekt und die restlichen Schritte des Problemlösungszyklus!