Schon Halbzeit?

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Von Daniel Joseph, Global Player Saint-Gobain.

Etwas Verwunderung hat sich heute schon eingestellt, als ich auf meinen Kalender geguckt habe…. Vor ziemlich genau neun Monaten (mein Trainee-Programm dauert 18 Monate, wohingegen nach Überarbeitung des Traineeprogramms nun in Abhängigkeit von den jeweiligen Projekten eine flexible Dauer zwischen 18 und 24 Monaten möglich ist) habe ich mit meinem Trainee-Programm bei Saint-Gobain begonnen. Die Zeit ist wirklich verflogen und jetzt ist also schon Halbzeit?!

Allgemein

Ging das echt so schnell? Bleibt die Frage: Wie ist der Stand? Muss ich einen Rückstand aufholen, die nächste Halbzeit um ein Unentschieden kämpfen oder liege ich luxuriös in Führung? In diesem Blogeintrag möchte ich euch kurz meine positiven und negativen Eindrücke der ersten Hälfte schildern und den Spielstand bewerten.

Am 16.11.2015 hieß es für mich „Anpfiff“ – auf in den Job. Mein Trainee-Programm begann mit einem Onboarding Tag in der Zentrale, der sogenannten Generaldelegation in Aachen, bei dem mir alle nötigen Modalitäten und organisatorischen Informationen präsentiert wurden.

Die freundschaftliche Atmosphäre hat mich dabei von Anfang an fasziniert und seitdem immer wieder erheblich zu meinem Wohlbefinden beigetragen. Diese Atmosphäre war und ist eine super Vorlage für eine weitere gute Zeit im Trainee-Programm!

Neben der tollen Atmosphäre überrascht mich vor allem immer wieder die übertragene Verantwortung und die Möglichkeit in einem so frühen Stadium meiner Karriere mit hochrangigen Managern kommunizieren und zusammen arbeiten zu können. Zur Verantwortung: Die Aufgaben und Projekte, die mir gestellt werden, sind wirklich von Bedeutung für den jeweiligen Standort und verändern etwas. So hätte in meinem ersten Projekt eine Produktionsanlage ohne „mein“ implementiertes Logistikkonzept nicht versorgt werden können und in meinem aktuellen zweiten Verbesserungsprojekt geht es um die nötige Steigerung der Liniengeschwindigkeit, um die Performance der Anlage zu erhöhen und somit Arbeitsplätze zu erhalten und außerdem mehr Profit zu erwirtschaften.

Ein klares 1:0. Zur Kommunikation: Von Anfang an habe ich nicht nur mit meinem Betreuer sondern auch mit dem Werksleiter und weiteren internationalen Führungspersönlichkeiten kommuniziert und diskutiert – in meinem aktuellen Projekte berichte ich sogar direkt an den Werksleiter. Das ist unter anderem genau das, was ich mir durch ein Trainee-Programm erhofft habe. Spannende, wichtige Projekte mit Sichtbarkeit im und Relevanz für das Unternehmen und Kommunikation auf dem entsprechenden Führungslevel. Damit erhöhe ich auf 2:0. Natürlich ist nicht immer alles super und so ist es mir z.B. doch schwerer gefallen als gedacht, mich immer wieder neu in einer Stadt einzufinden und privat von 0 anzufangen. Als Student war das Einfinden in neue Städte doch irgendwie einfacher!

Letztlich ist es mir aber auch als Arbeitnehmer gut gelungen, mich in der neuen Stadt einzuleben, so dass es am Ende wirklich schade war meinen ersten Projektstandort zu verlassen. Aber der „Spielplan“ mit den drei verschiedenen Projektstandorten war ja von Anfang an bekannt und somit konnte das Gegentor gerade noch verhindert werden und es reicht nicht für ein 2:1, denn auch hier in meinem „Auswärtsspiel“ in England fühle ich mich super wohl. Ich könnte hier noch auf viele weitere positiven Aspekte, wie z.B. die im Programm enthaltenen Seminare, oder die Möglichkeiten fürs Netzwerken usw. eingehen, möchte das aber heute nicht bis ins letzte Detail ausführen.

Mehr Infos unter www.saint-gobain.de/karrierestart