Ergebnisse 1. Halbjahr 2020

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Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Krise:

  • Rückkehr zum Wachstum bei Umsatz und Betriebsergebnis im Juni nach einem Umsatzeinbruch von -12,3% im ersten Halbjahr

  • Starker Anstieg des Free Cashflow um +143% auf 1.678 Millionen Euro

Finanzberichte
  • Der Umsatz ging auf vergleichbarer Basis aufgrund der Coronavirus-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 um -12,3% zurück, um - 19,2% im zweiten Quartal, bei erheblichen Unterschieden zwischen den Ländern und Märkten.
  • Das Betriebsergebnis von 827 Millionen Euro, das einem Rückgang von -49,2% bei vergleichbaren Strukturen entspricht, ließ die Betriebsmarge von 7,6% auf 4,7% sinken
  • EBITDA von 1.635 Millionen Euro, ein Rückgang von -32,4%
  • Umfangreiche Maßnahmen zur Kostensenkung mit Einsparungen in Höhe von 395 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020:
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    160 Millionen Euro zur Abfederung der Auswirkungen der Gesundheitskrise in den Monaten des Lockdowns durch eine vorübergehende Reduzierung der nicht-obligatorischen Ausgaben sowie durch Kurzarbeit, die nach der ersten Jahreshälfte nicht fortgesetzt wird;
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    80 Millionen Euro an Nettoeinsparungen aus dem "Transform & Grow"-Programm, dessen Nettoeinsparungsziel von 250 Millionen Euro bis Ende 2020 ein Jahr früher als geplant erreicht wird;
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    155 Millionen Euro Ende Juni aus dem laufenden Programm für operative Exzellenz, das die verschiedenen Auswirkungen der Kosteninflation ausgleichen soll;
  • Einführung zusätzlicher Anpassungsmaßnahmen zur Senkung der Gewinnschwelle von Unter-nehmen, bei denen die Erholung verzögert oder ungewiss ist. Dies bedeutet Einsparungen in Höhe von 50 Millionen Euro in der zweiten Jahreshälfte 2020 und 200 Millionen Euro auf Jahresbasis bis 2021;
  • Der Free Cashflow stieg deutlich um 143% auf 1.678 Millionen Euro, mit einer klar verbesserten Conversion Rate von 129%.
  • Starker Rückgang der Nettoverschuldung auf 9,8 Milliarden Euro gegenüber 12,8 Milliarden Euro Ende Juni 2019
  • Bis Ende 2020 wird die Gruppe ihr mittelfristiges Ziel erreichen, die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien auf 530 Millionen zu reduzieren
     

Kommentar von Pierre-André de Chalendar, Präsident und CEO von Saint-Gobain:

„Vor dem beispiellosen Hintergrund der Coronavirus-Pandemie hat Saint-Gobain vier Prioritäten gesetzt: Gesundheit und Sicherheit aller, Stärkung der Liquidität und der Bilanz, Anpassung der Kosten und Vorbereitung auf den Wiederaufschwung. Unsere Maßnahmen zur Erhaltung der Liquidität ermöglichten es uns, in der ersten Jahreshälfte einen hohen freien Cashflow zu erzielen. In einem makroökonomischen und gesundheitlichen Umfeld, das nach wie vor von Unsicherheiten geprägt ist, deuten unser Gewinnwachstum im Juni und die Aussichten für das dritte Quartal darauf hin, dass sich unser Betriebsergebnis im zweiten Halbjahr 2020 gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 deutlich verbessern wird. Die mittel- und langfristigen Aussichten der Saint-Gobain-Gruppe bleiben dank ihrer erfolgreichen strategischen und organisatorischen Entscheidungen sehr solide. Das umfassende Portfolio von Saint-Gobain mit innovativen Energieeffizienzlösungen sowie ihre weitreichende Präsenz auf dem Renovierungsmarkt versetzen die Unternehmensgruppe in eine ideale Position, um von den nationalen und europäischen Konjunkturplänen zur Unterstützung der Energiewende zu profitieren.“

 

Kommentar von Benoit Bazin, Chief Operating Officer von Saint-Gobain:
„Unsere neue Organisation hat sich in dieser Krise als äußerst effektiv erwiesen, unterstützt durch eine ausgezeichnete internationale Koordination und die Agilität unserer Länder- und Märkte-CEOs, die schnell optimale lokale Entscheidungen für ihre Kunden und Mitarbeiter getroffen haben. Durch die rasche Anpassung unserer Kosten haben wir im ersten Halbjahr Einsparungen in Höhe von 395 Millionen Euro erzielt, einschließlich einer Beschleunigung unseres „Transform & Grow“-Programms, das in der ersten Jahreshälfte 2020 Nettoeinsparungen in Höhe von 80 Millionen Euro brachte und für das wir das ursprüngliche Ziel von 250 Millionen Euro bis Ende 2020, ein Jahr früher als geplant, erreichen werden. Darüber hinaus haben wir bereits die zusätzlich notwendigen Anpassungsmaßnahmen eingeleitet, um die Gewinnschwelle dort zu senken, wo sich die Erholung verzögert oder unsicherer ist, mit daraus resultierenden Kosteneinsparungen in Höhe von 200 Millionen Euro auf Jahresbasis in 2021, davon 50 Millionen Euro im zweiten Halbjahr 2020. Und schließlich wird unsere Strategie der Portfolio-Optimierung zur Verbesserung unseres Wachstums- und Rentabilitätsprofils je nach Marktbedingungen schrittweise wiederaufgenommen werden. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Saint-Gobain-Gruppe gestärkt aus dieser Krise hervorgehen wird, und wir möchten allen unseren Mitarbeitern für ihr beispielloses Engagement danken.“

 

Im Anhang finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

 

 

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