Komplexe Verglasungslösungen für die Fassade des Hiltons Schipholpol

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Gläserne sowie graue und weiße Fassadenelemente bestimmen das Erscheinungsbild des neuen Hilton Hotels am Amsterdamer Flughafen Schiphol. Die scheinbar willkürlich angeordneten Fassadenelemente lassen das markante Gebäude mit den abgerundeten Ecken von weitem wie einen riesigen Diamanten erscheinen. Für das komplexe Bauvorhaben produzierte Saint-Gobain GLASSOLUTIONS sowohl plane als auch gebogene Verglasungen, die alle Anforderungen an Sicherheit, Klimakomfort und Ästhetik erfüllen.

Saint-Gobain Flachglas
Hilton Hotels Schipholpol

Aus der Distanz beeindruckt der wie ein riesiger Diamant erscheinende Gebäudekomplex mit dynamischer Wucht, aus der Nähe faszinieren die unterschiedlichen Fassadenelemente. In dem rautenförmigen Fassadenmuster des neuen Hilton Hotels in Schiphol wechseln sich transparente, opake, plane und gebogene Elemente ab. Verbundelemente und transparente sowie emaillierte Gläser lassen ein mosaikartig zusammengesetztes Muster entstehen Je nach Blickwinkel und Helligkeit wirkt der Komplex mal strahlend weiß, mal geheimnisvoll anthrazitgrau und schimmernd. Das Muster vereint die drei Elemente des Komplexes – Sockel, Turm mit Hotelzimmern und Durchgang zum Flughafen – zu einer markanten Struktur, die einen starken Akzent in prominenter Lage an der Zufahrtsstraße zum Flughafen setzt.

Das Hotel mit 433 Gästezimmern, nach einem Entwurf des Delfter Architekturbüros Mecanoo, ist bewusst gegen die umgebende, rechtwinklig angeordnete Bürobebauung abgesetzt. Über dem großzügigen Sockel ist der kubische Hotelbau um 45 Grad gedreht, um eine dynamischere Ausstrahlung zu erzielen. Abgerundete Ecken betonen diese dramatische Wirkung. Das Herz des Gebäudes bildet das eindrucksvolle, 42 Meter hohe, glasgedeckte Atrium. Den Rhythmus des Innenraums geben die Horizontalen der weißen Balustraden vor; weiß auch deshalb, weil das Tageslicht so weit wie möglich ins Innere reflektiert werden soll. Um ein zu starkes Aufheizen des Atriums zu verhindern, ist das Glasdach als Sonnenschutzverglasung COOL-LITE SKN 154 ausgeführt. Elegante Akzente setzen Holzrahmen und -verkleidungen. Ein bestimmendes Element ist die 200 Meter lange umlaufende Wand aus perforierten, LED-hinterleuchteten Kupferplatten im Erdgeschoss. Sie verbindet die Bereiche und Ausstattungen der Lobby und des Restaurants. Die erste und zweite Etage dienen mit 23 Konferenzsälen, Pausenbereichen und einem Ballsaal als Business- und Veranstaltungszentrum. Außerdem kann von dieser Ebene der Flughafen über einen überdachten Weg direkt erreicht werden. Für einen sicheren Übergang sorgt hier auch die Sicherheitsverglasung aus dem Verbund-Sicherheitsglas STADIP. Die verglasten Aufzüge sind mit dem Brandschutz-Sicherheitsglas CONTRAFLAM LITE 60 ausgestattet.

Insgesamt wurden in die Fassade 4.000 m² Glas integriert. In der äußeren Gebäudehülle sorgen sowohl plane als auch zylindrisch gebogene Zweifach-Isoliergläser mit COOL-LITE XTREME II für exzellenten Schutz vor zu starker Sonneneinstrahlung und mit dem Verbund-Sicherheitsglas STADIP SILENCE für den in Flughafen und Autobahnnähe notwendigen Schallschutz. Die konkav und konvex gebogenen Verglasungen aus CONTOUR CLIMAPLUS SOLAR XTREME II fertigte der Standort Döring Berlin der Saint-Gobain Glassolutions Objekt-Center GmbH. In den Obergeschossen kamen 215 m² rautenförmige Gläser in den Formaten 2,14 m x 1,40 m und im Basement 60 m² in Formaten bis 2,60 m x 3,10 m zum Einsatz. Die planen Gläser lieferte die Saint-Gobain Glassolutions Objekt-Center GmbH in Radeburg, darunter auch die „Jumbo“-Verglasung für den Sockel mit einer Höhe bis zu 5,75 m.

Die komplexe Beratung der Fassade und die logistische Abwicklung mit straffen Plan- und Terminvorgaben des Fassadenbauers Rollecate Group wurde erfolgreich durch das Saint- Gobain Netzwerk unter Führung des Teams der Saint-Gobain GLASSOLUTIONS Gevelbouw Niederlande durchgeführt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – mit dem Neubau des Hilton Hotels ist in Schiphol ein neues Wahrzeichen entstanden.

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