MdB Sandra Weeser und Mario Brandenburg zu Besuch im ISOVER Werk in Speyer

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Auf Einladung des ISOVER Vorstands besuchten die rheinland-pfälzischen Bundestagsabgeordneten Sandra Weeser und Mario Brandenburg (beide FDP) den Standort Speyer des Unternehmens SAINT-GOBAIN ISOVER G+H AG. Im Speyerer Werk werden Dämmstoffe aus Glaswolle für Anwendungen im Hochbau und in der Technischen Isolierung produziert. Auf dem Programm stand neben einer ausführlichen Besichtigung der Produktionsanlagen die Erörterung der künftigen Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland insbesondere aus dem Blickwinkel des produzierenden Gewerbes.    

Saint-Gobain Deutschland

ISOVER Vorstandsvorsitzender Raimund Heinl ging in seinem einleitenden Vortrag auf die mehr als 350 Jahre alte industrielle Tradition der Compagnie de Saint-Gobain ein und unterstrich besonders die Innovationskraft der Unternehmensgruppe und die Vielfalt der mittlerweile produzierten Bauprodukte. Er zeigte auch die ehrgeizigen Ziele von Saint-Gobain zur Erreichung der Klimaschutzziele auf: „Saint-Gobain hat den Anspruch, bis 2050 komplett CO2-neutral zu sein. Was visionär klingt, wird schon viel realistischer, wenn man bereit ist, ganz neue Wege einzuschlagen!“. Neue Wege zeigte Andreas Beck-Ulm, Business Project und Performance Manager bei ISOVER, mit innovativer Technik auf, die eine deutliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes ermöglicht.   

Dr. Bertram von Albedyll, Technischer Direktor von ISOVER, und Dr. Axel Katzschmann, Produktionsleiter am Standort Speyer, führten anschließend durch die Speyerer Dämmstoffproduktion. Bundestagsabgeordnete Sandra Weeser zeigte sich beeindruckt von dem hochmodernen Prozess bei Temperaturen um die 1400 °C: "ISOVER zeigt, wie produktiv Innovation aus Tradition ist. Trotz aller Herausforderungen unserer Zeit, sei es Energiewende, Corona-Pandemie oder Handelshemmnisse, ist diese Innovationskraft der Motor für den Produktionsstandort Deutschland. Verlässlicher und bezahlbarer Strom sowie Planungssicherheit durch politisch klare Rahmenbedingungen bilden dabei die Grundlage, die den Wirtschaftsstandort für die Zukunft sichern.“ Ihr Kollege Mario Brandenburg ergänzte: „Neue Ideen, Prozessinnovationen und klimafreundliche Lösungen sind das Kapital von morgen. Diese dürfen nicht aufgrund der aktuellen Lage ausbleiben. Investitionsprogramme der Politik müssen daher zielgenau eingesetzt und nicht mit der Gießkanne verteilt werden."