Multifunktionale Glaslösungen für Bäder: Trendsetter im Frischebereich

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Glas ist ein unverzichtbarer Baustoff in modernen Bädern. Als Spiegel und Duschabtrennung ist er zwar weit verbreitet, als Werkstoff aber weitaus variabler einsetzbar. Ästhetik und Funktion gehen dabei Hand in Hand und ermöglichen Lösungen, die allen Anforderungen gerecht werden. Ob begrenztes Minibad, altersgerechte Lösung oder komfortable Wohlfühloase, mit Glas kann jedes Bad modern, individuell und nachhaltig (um-)gestaltet werden.

Saint-Gobain Flachglas

Das Bad von morgen ist mal maximal transparent, mal ein Hort der Entspannungskultur; dann wieder ist es ruhiger Rückzugsort oder gar Familientreffpunkt. Die Versuche, Trends für Bäder zu definieren, zeigen sehr unterschiedliche Ergebnisse. Klar scheint nur, dass es den Trend beim Bad nicht gibt. Dies ist nachvollziehbar, denn zu unterschiedlich sind Bedürfnisse und räumliche Voraussetzungen. So lassen sich viele großzügige Lösungen schon deshalb schwer verwirklichen, weil die durchschnittliche Größe der Badezimmer in Deutschland nicht mehr als 7,8 m² beträgt, wie eine Studie der GfK belegt. 28 % und damit 12,4 Mio. Bäder sind sogar kleiner als 6 m². Das bedeutet jedoch nicht, dass nicht auch auf kleinem Raum funktionale Einrichtung und ästhetischer Anspruch gleichzeitig verwirklicht werden können. Insbesondere Glas ist dafür ideal geeignet. Seine Transparenz schafft das Gefühl von Weite und ermöglicht es, den Raum optimal auszunutzen. 

Gläserne Trennwände beispielsweise gliedern den Raum und machen störende massive Türen oder Zwischenwände überflüssig. Bodengleiche Duschen mit großflächigen Glasabtrennungen bieten viel Raum für komfortable Erfrischung. Die Verglasung bietet hier eine maximale Durchsicht und öffnet das Bad optisch. Große Bäder wiederum profitieren davon, dass die Weitläufigkeit durch gläserne Einbauten unterstützt wird. 

Vom Glas zum Designelement
Neben der gefragten Eigenschaft Transparenz hat Glas viele weitere Vorzüge, die es für den Einsatz im Bad qualifizieren: So kann das Material selbst auch transluzent, opak oder strukturiert sein – und zudem vielfach weiterverarbeitet werden. Viele Veredelungstechniken lassen sich miteinander kombinieren, so dass sich eine nahezu unbegrenzte Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten ergibt. Das prominenteste Beispiel für Weiterverarbeitung sind Spiegel, deren Wirkung durch eine Silber- oder Chrombeschichtung entsteht, die den transparenten Charakter des Glases weitgehend transformiert. Während Trennwände aus geätztem Glas Formen und Gegenstände nur erahnen lassen, hellt rückseitig verspiegeltes Glas Räume gleichmäßig und blendungsfrei auf. Eindrucksvoll als Wandverkleidung ist z. B. satiniertes und verspiegeltes Glas, das kühlen Glanz in Räume bringt. 
Für weitere interessante Effekte sorgt strukturiertes Glas. Die durch die Struktur bedingte Lichtbrechung lässt ausreichend Helligkeit hindurch, bietet aber zugleich Sichtschutz und ist damit ideal für Duschabtrennungen, Türen oder Fenster geeignet. Geradlinig und geometrisch sind beispielsweise die Strukturen der MASTERGLASS-Reihe, sehr plastisch wirkt darunter die Design-Entwicklung MASTERSOFT. 

Ein Heizkörper als Designelement: Diese hochwertige Kombination bietet der THERMOVIT Glasheizkörper. In vier verschiedenen Größen zur Wandmontage oder mit integriertem Handtuchtrockner vermittelt THERMOVIT durch Wärmestrahlung, Konvektion und thermische Trägheit (das Glas heizt auch nach dem Abschalten noch nach) Wohlfühlatmosphäre. Durch das flache Design passt sich THERMOVIT jedem Einrichtungsstil an und kann auch als vollwertige Heizung genutzt werden. Neben der transparenten Version und der Ausführung als Spiegel ist der Glasheizkörper in Schwarz, Weiß, Elfenbein und Mandel erhältlich.

Glas in bestem Licht
Im Bad verwendete Materialien sollten feuchtigkeitsbeständig und pflegeleicht sein. Glas vereint beide Vorzüge, zusätzlich ist es äußerst variabel einsetzbar. Glas kann frei stehend und an nahezu allen Flächen im Bad angebracht werden: als Dusche, Spiegel, Wandverkleidung, Bodenplatte, Tür, Möbel oder Möbeltür. Für frei stehende Duschabtrennungen wie bei modernen Walk-In-Duschen eignen sich, neben klar transparenten, auch strukturierte, satinierte, sandgestrahlte oder bedruckte Gläser. Faszinierende Lösungen ergeben sich durch die Kombination mit Licht. Die Duschwände INSPIRATION beispielsweise sind eine neue Generation von Duschwänden mit LED-Beleuchtung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten und Designer Fabrice Knoll entworfen wurde. Die Duschwände zeichnen sich durch ihr weiches LED-Licht und den Verzicht auf eine Rahmung aus, so dass Räume heller und großzügiger wirken. Die fünf exklusiven Muster werden mittels Digitaldrucktechnik auf extraklares DIAMANT-Glas aufgebracht. Die LEDs sind in das Befestigungsprofil aus Aluminium integriert und für die Anwendung in Feuchträumen zertifiziert. Die Duschwände harmonieren mit den LED-Leuchtspiegeln DESIRE, bei denen die Leuchtmittel durch ihre spezielle, neuartige Anordnung, das „Backlightning“, für ein angenehm diffuses Licht sorgen. Dafür werden die LED-Leuchten außen im Gehäuse hinter dem Spiegel angebracht. Auch die Motive werden auf der Rückseite, statt wie üblich von vorne, durch Sandstrahlen aufgebracht. So bekommen die einzelnen Dekore mehr Tiefenschärfe und eine komplexere Ausstrahlung. Beide Kollektionen verbinden anspruchsvolles Design mit modernen nachhaltigen LED-Leuchten. 

Das Spiel mit Licht steht auch im Mittelpunkt bei dem Einsatz von sogenannten Spionspiegeln, mit denen sich Bäder extravagant gestalten lassen. Das Prinzip beruht darauf, dass der Spiegel bei entsprechenden Lichtverhältnissen durchsichtig ist. Möglich macht dies der Chromspiegel MIRASTAR, der aufgrund seines chromhaltigen Mehrfach-Schichtsystems im Gegensatz zu Silberspiegeln auch über längere Zeit in Feuchträumen eingesetzt werden kann, da die Beschichtung korrosionsfest und unempfindlich gegen Wasserdampf ist. Zudem kann MIRASTAR zu Sicherheitsglas verarbeitet werden. 

Individuell und ausdrucksstark
Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen Verbund- und Verbund-Sicherheitsgläser, die als Wandverkleidung oder frei stehende Dusch- oder Trennwand eine gute Figur machen. Außergewöhnliche Ansichten bietet z. B. die Verbindung von Glas und Stoff, wie bei TEXGLASS. Dafür werden in einem patentierten Herstellungsverfahren Stoff- und Metallgewebe des Textilherstellers Nya Nordiska in Diamantglas laminiert. Speziell für Feuchträume sind eigene Modelle mit freiem Rand erhältlich. Auch andere Materialien lassen sich auf diese Weise mit Glas kombinieren und so persönliche Vorlieben bei der Badgestaltung verwirklichen. Auch durch Bedrucken oder Teilbedrucken von Glas können vielfältige Gestaltungsideen individuell umgesetzt werden. Mit PICTUREit steht beispielsweise eine Technik zur Verfügung, mit der sich Motive fotorealistisch auf Glas drucken lassen. Damit lassen sich alle Glasflächen im Bad zu kleinen oder größeren Kunstwerken veredeln.

Eine starke Ausstrahlung entfaltet die Kombination von Farbe und Glas, die besonders bei lackiertem Glas wie PLANILAQUE EVOLUTION zum Tragen kommt. Die undurchsichtige, farbige Wirkung entsteht durch Aufbringen einer deckenden hochwiderstandsfähigen Lackschicht auf der Rückseite des Glases, was sie vor Beschädigungen schützt. Die hohe Widerstandsfähigkeit ermöglicht so auch den Einsatz in Feuchträumen. Im Bad eignet es sich als dekorative Wandverkleidung – auch in Duschen – oder als Möbeltür. 

Das zukunftsfähige Bad
Ganzglasduschen und bodengleiche Duschen liegen im Trend und kommen zugleich den Bedürfnissen einer älter werdenden Gesellschaft entgegen. Um den Anforderungen an barrierefreie Bäder zu entsprechen, ist aber eine sorgfältige Planung erforderlich. Ein wesentlicher Aspekt bei der Gestaltung sind ausreichend große Bewegungsflächen, visuell klar erkennbare Einbauten und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zur Sturzprävention. Entsprechende Um- und Einbauten sind durch DIN-Normen geregelt. Unterstützung für einen altersgerechten Umbau gewährt beispielsweise die KfW durch Kredite und Investitionszuschüsse.

Zukunftsfähig und nachhaltig sollten auch die im Bad verwendeten Materialien sein. Für Duschverglasungen bietet sich z. B. das korrosionsbeständige Leichtpflegeglas TIMELESS an. Umweltschonend, z. B. ohne den Zusatz von Kupfer und Blei, werden die Spiegel von Saint-Gobain Glass gefertigt. Und: Als weltweit erster Glashersteller hat das Unternehmen für seine Gläser Ökobilanzen in Form einer Umweltproduktdeklaration (EPD) erstellt. Dabei wurde der Silberspiegel MIRALITE REVOLUTION als einziger Spiegel der Prüfung nach der französischen Norm NF P 01-010 unterzogen, die als eine der strengsten hinsichtlich der Abgabe flüchtiger Substanzen (VOC) an die Umwelt gilt.
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