Verbund-Sicherheitsgläser schützen wirkungsvoll vor Einbruch und lassen sich mit weiteren Funktionen kombinieren: Bodyguards mit Durchblick

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Die jährliche Kriminalstatistik des Bundesinnenministeriums belegt: Die Zahl der Wohnungseinbrüche 2014 ist im Vergleich zum Jahr 2013 nochmals um rund 2 % auf über 150.000 Fälle gestiegen. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote mit durchschnittlich 15,9 % recht gering. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten nutzen Einbrecher den Schutz der Dunkelheit für ihre Zwecke, insbesondere bei frei stehenden Wohnhäusern. Etwa 70 % der Einbrüche in Gebäuden erfolgen über das Aufhebeln von Fensterflügeln aus dem Fensterrahmensystem, ca. 15 % der Einbrüche in Gebäuden geschehen darüber hinaus über zusätzlichen Glasbruch. Vor allem moderne Häuser mit ihren großen Glasfronten bieten da – vermeintlich – zahlreiche Angriffsflächen. 

Saint-Gobain Flachglas
Sicherheitsgläser schützen vor Einbruch

Abhilfe schaffen Verbund-Sicherheitsgläser aus der SGG CLIMAPLUS PROTECT- oder SGG STADIP PROTECT-Familie. Die nach der geltenden Norm zum Schutz gegen Einbrüche (EN 356) geprüften Produkte sind dank eingearbeiteter Spezialfolien besonders stabil und bleiben – je nach Ausführung – auch bei erheblicher Gewalteinwirkung als kompakte Verglasung im Rahmen. Die Sicherheitsstufen reichen dabei von P1A bis P5A – sogenannte durchwurfhemmende Verglasungen – und P6B bis P8B – sogenannte durchbruchhemmende Verglasungen. Die einfachste Ausführung ist Sicherheitsglas mit der Einstufung P1A. Dieses Glas wirkt bereits durchwurfhemmend, schützt allerdings nur bedingt vor dem Einsatz von Einbruchswerkzeugen. „Interessanter für Bauherren und Eigentümer sind Gläser der Einstufungen P2A und P4A“, sagt Daniela Siegel, Marktmanagerin der CLIMAplusSECURIT-Partnerschaft. „Diese Gläser bieten im zweifachen oder dreifachen Aufbau einen wirksamen Basisschutz. Außerdem kann zusätzlich noch eine Alarmschleife auf das Glas aufgebracht werden, die bei Zerstörungsversuchen über einen elektrischen Anschluss Alarm auslöst. Diese Signalgabe kann mit einer Alarmanlage gekoppelt sein bzw. als „stiller Alarm an die Polizei weitergeleitet werden.“

Förderung durch den Staat
Die negative Entwicklung im Bereich der Einbruchskriminalität ist auch der Politik nicht verborgen geblieben. Daher stellt der Haushaltsausschuss des Bundestags für das laufende Jahr 2015 und die beiden folgenden Jahre jeweils 10 Millionen Euro an Zuschüssen für bauliche Maßnahmen gegen Einbrüche in Häuser und Wohnungen bereit. Die Abwicklung übernimmt dabei die staatliche KfW-Bank, die derzeit entsprechende Programme ausarbeitet. „Das ist ein guter und richtiger Schritt. Nur mit der Förderung wirksamer baulicher Maßnahmen wie dem Einbau von einbruchhemmenden Sicherheitsgläsern zum Schutz vor manueller Gewalteinwirkung kann der konstant hohen Quote bei Einbrüchen wirksam begegnet werden“, verdeutlicht Daniela Siegel. 

Multikomfort durch Wärme- und Schalldämmung
Welche Sicherheitsstufe gewählt werden soll, hängt vom individuellen Schutzbedürfnis und der Lage der Fenster oder Türen am Haus ab. Generell gilt: Sicherheitsgläser schützen auch vor Verletzungen, z. B. wenn Kinder im Haus mit einem Ball spielen. Sollte es einmal zu einem ungewollten Aufprall kommen, bleiben die Scherben an der Spezialfolie haften und das Glas bleibt im Rahmen. Verbund-Sicherheitsgläser können außerdem in jedes Wärmedämmglas integriert werden und erreichen in dieser Kombination beste Dämmwerte. Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt, kann zusätzlich etwas gegen den Lärm tun: Mithilfe der Folien weist Sicherheitsglas auch sehr gute Schalldämmwerte auf und sorgt so ganz nebenbei für einen Zusatznutzen, der den Wohnkomfort beträchtlich erhöht.

Die CLIMAplusSECURIT-Partner raten dazu, Sicherheitsgläser stets in einen entsprechend geeigneten (Fenster-)Rahmen einzusetzen. Wichtigstes Merkmal solcher Fenster ist neben den speziellen Sicherheitsbeschlägen, die ein Aufhebeln des Flügels wirksam erschweren, das besonders stabile Rahmensystem. Um sicher zu sein, dass das beauftragte Unternehmen für die Arbeit mit einbruchhemmenden Bauteilen befähigt ist, empfiehlt sich ein Blick in die sogenannte „Mechanische Errichterliste“ des Landeskriminalamts, in die sich qualifizierte Betriebe eintragen lassen können.

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