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SUSTAINABLE CONSTRUCTION BAROMETER 2026

Sustainable Construction Barometer 2026

Angesichts immer häufiger auftretender extremer Wetterereignisse entwickelt sich nachhaltiges Bauen zunehmend zu einem zentralen Thema für das Risikomanagement, die Resilienz und den Erhalt des wirtschaftlichen Werts und des Vermögenswerts – und geht damit über die reine Umweltleistung hinaus.

Das vom Saint-Gobain Observatory for Sustainable Construction veröffentlichte „Barometer für nachhaltiges Bauen 2026“ hebt jedoch eine anhaltende Lücke hervor: Während Finanzakteure die Bedeutung von Anpassung und Resilienz in der bebauten Umwelt anerkennen, bleibt deren Einbeziehung in Investitions-, Finanzierungs- und Versicherungsentscheidungen aufgrund unzureichend nachgewiesener Vorteile begrenzt.

Zum ersten Mal seit seiner Einführung im Jahr 2023 umfasst das Barometer für nachhaltiges Bauen eine qualitative internationale Studie, die im Finanzsektor – bei Geschäftsbanken, Förderbanken und Versicherern – durchgeführt wurde und sich auf Anpassung und Resilienz konzentriert. Diese neue Komponente ergänzt die jährlich durchgeführte internationale quantitative Umfrage (4.800 Akteure und 30.000 Bürger in 30 Ländern).

Die Ergebnisse zeigen, dass Klimaanpassung und Resilienz überall an Bedeutung gewinnen: sowohl bei den Finanzakteuren als auch bei den Stakeholdern (26 % der Nennungen, ein Anstieg um 5 Prozentpunkte gegenüber 2025 nach einem bereits deutlichen Anstieg im Vorjahr) und den befragten Bürgern.

Diese Dimensionen beziehen sich auf die Fähigkeit von Gebäuden und Infrastruktur, Klimagefahren standzuhalten, Schocks abzufedern und ihren Wert über die Zeit zu bewahren. Es fällt jedoch nach wie vor schwer, sie zu strukturierenden Kriterien in Wirtschaftsmodellen zu machen, und es bleibt schwierig, sie operativ in Kredit- oder Kapitalallokationsentscheidungen umzusetzen.

Hier geht es zur Studie: https://www.saint-gobain.com/en/observatory/2026-sustainable-construction-barometer